131 Ordnungsrufe buhlen um die Gunst der Wähler

von Isidor Wunder am Dienstag, 12 Februar 2013. n Aktuelles

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131 Ordnungsrufe buhlen um die Gunst der Wähler

Manche Abgeordnete würden die Opposition am liebsten rausschmeißen, andere belügen sich selbst und so mancher ist einfach eine miese KreaturWir haben unseren Abgeordenten so richtig "aufs Maul gschaut" und Ihnen deren rhetorischen Ergüsse der XXIV. Gesetzgebungsperiode  aufbereitet. 

Momentan verzeichnen wir 131 Ordnungsrufe.

isiwundersmSpitzenreiter ist Gerald Grosz vom BZÖ mit 15 Rufen, knapp gefolgt von Dr. Peter Pilz von Die Grünen, bei dem es 13 geschlagen hat.

Insgesamt bringt es die Opposition auf 103 Rügen (36 BZÖ, 34 Die Grünen, 33 FPÖ). Die Regierung schafft lediglich 27 (19 SPÖ, 8 ÖVP). Und einer geht in Richtung - damals - freier Mandatare.

Sollten Sie, als genauer Leser, weniger finden, so liegt es mitunter daran, dass so manche Abgeordnete sich nicht davon abhalten lassen, so manchen Ruf gleich mehrmals und gemeinsam abzuholen. Als gutes Beispiel dienen hiezu die Abgeordneten Vilimsky und Weinzinger, beide von der FPÖ, die sich durch die eine oder andere Mitnahme nicht abhalten ließen, die Rufe zu horten. 

Wählen Sie Ihren Favoriten, teilen Sie Ihren Kommentar mit oder klicken Sie sich einfach durch die Ergüsse der Abgeordneten des Hohen Hauses.

Vermissen Sie den einen oder anderen Ruf, so lassen Sie sich nicht davon abhalten, dies uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitzuteilen.

Viel Vergnügen wünschen Ihnen zitate.eu und

Ihr Isidor Wunder

Isidor Wunder

RUF ZUR ORDNUNG

parlament3a§ 102 Geschäftsordnung Nationalrat
§ 70 Geschäftsordnung Bundesrat

(1) - Wenn jemand, der zur Teilnahme an den Verhandlungen des Nationalrates berechtigt ist, den Anstand oder die Würde des Nationalrates verletzt, beleidigende Äußerungen gebraucht oder Anordnungen des Präsidenten nicht Folge leistet, spricht der Präsident die Mißbilligung darüber durch den Ruf "zur Ordnung" aus. 

(2) - Der Präsident kann in einem solchen Falle einen Redner unterbrechen oder ihm das Wort auch völlig entziehen. 

(3) - Wurde einem Abgeordneten ein Ordnungsruf in kurzer Aufeinanderfolge zum wiederholten Mal erteilt, kann der Präsident zugleich verfügen, daß Wortmeldungen desselben für den Rest der Sitzung nicht entgegengenommen werden.